The After Scene ist dein kuratierter Marktplatz für Kostüme- historische und zeitgenössische Garderobe – echte Produktionsstücke, die ein zweites Leben verdienen. Unsere Plattform verbindet Filmschaffende, Designer, Kreative, Sammler und Modefans, die den Wert von Dingen kennen, die Geschichten tragen.
Wir arbeiten eng mit Kostümabteilungen, Stylisten, Fundi-Teams und Produktionsfirmen zusammen, um hochwertige Originalteile aus Film-, Serien-, Werbe- und Social-Media-Projekten im Kreislauf zu halten. Da viele Produktionen aus Datenschutz- und Vertragsgründen nicht namentlich genannt werden dürfen, können wir nicht immer offenlegen, zu welchem Projekt ein Stück gehört.
Doch gerade das macht den Reiz aus: Film-, Mode- und Werbefans dürfen auf unseren Social-Media-Kanälen mitraten, wo sie bestimmte Outfits vielleicht schon einmal gesehen haben – auf der Leinwand, im TV oder in ihrer Lieblingskampagne.
Um die Echtheit der angebotenen Ware sicherzustellen und Vertrauen für beide Seiten zu schaffen, ist der Zugang als Verkäufer ausschließlich über eine vorherige Verifizierung möglich. So gewährleisten wir, dass nur Personen aus der Kreativbranche mit nachweisbarer Herkunft ihrer Stücke verkaufen können – und Käufer auf einen sicheren, transparenten Ort vertrauen dürfen. Auch Set-Material wird bei uns nicht vernachlässigt und findet unter ‘Arbeitsmaterial’ im geschlossenen Zugang wieder neuen Einsatz.
Bei The After Scene stehen Nachhaltigkeit, Transparenz und kreative Wiederverwendung im Mittelpunkt. Ob du suchst oder verkaufst – wir schaffen einen Ort, an dem Produktionsstücke weiterleben können: am Set, bei Shootings, auf der Bühne oder privat im Alltag.
Jedes Teil erzählt eine Geschichte.
Wir sorgen dafür, dass sie weitergeht.
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Ein Wort unserer Gründerin, Xenia

Hi, mein Name ist Xenia. Lass mich dir meine Geschichte erzählen und wie es zu The After Scene (ehemals „Wrap the Scene”) kam.
Von heute auf morgen? Definitiv nicht. Der Wunsch, etwas zu erschaffen, das Menschen hilft, könnte vor fünf Jahren entstanden sein, aber vielleicht auch vor zehn Jahren, als ich das erste Mal in die Filmbranche hineinschnupperte, oder vor vierzehn Jahren, als ich mein Studium anfing. Vielleicht ist er sogar vor über zwanzig Jahren entstanden, als ich einen sehr starken Antrieb verspürte, eines Tages Filme drehen zu dürfen. Oder er ist sogar dreißig Jahre her, als ich noch nicht zur Schule ging, aber meiner Mama beim Schneidern zuschauen durfte und sah, wie sie ihre Modenschauen präsentierte.
Ja, so weit könnte es zurückgehen. Ich bin mit einer Modedesignerin als Mutter aufgewachsen – einer Frau voller Hoffnung, Schönheit und Schaffenskraft. Ich durfte ihr bei der Arbeit zusehen, bin mit ihr zu Modenschauen gegangen und habe als Kind selbst einmal in einem Musikvideo mitgewirkt. Es sind diese Momente, die mich geprägt haben.
Mit der Zeit von VHS- und DVDs verliebte ich mich als Schülerin in Filme und das Filmemachen. Bereits mit 16 Jahren habe ich angefangen, vor der Kamera zu stehen, erst bei Fotoshootings, dann als Komparsin. So war es nicht ganz abwegig, dass ich mir erträumte, meinen Weg in der Mode- und Filmbranche zu finden. Aber nicht nur im eigenen Land, nein, ich wollte auf ein internationales Leben vorbereitet sein. Von England über Schottland bis nach Indien durfte ich vieles mitnehmen und erleben. Mit dem Studiengang „Fashion Communication” konnte ich von Schneiderkunst über Styling bis hin zu Fotografie und Film quasi alles mitnehmen.
All das war der Anfang. Doch dann kam die Praxis – und mit ihr die Erfahrung, wie viel in dieser Branche geschaffen, aber auch verschwendet wird. Seit über zehn Jahren arbeite ich in der Filmwelt und jedes Mal nach einem Dreh sehe ich, wie Kostüme, Möbel, Requisiten und Materialien, in die so viel Arbeit und Herzblut fließen, plötzlich keinen Platz mehr haben. Sie verschwinden in Lagern, bei privaten Fundis oder landen im Müll. Sie werden gespendet – mit dem Gedanken: Hauptsache, sie werden genutzt – oder mühselig über Kostümgruppen oder Onlineshops weitergegeben. Ohne System, eine ziellose Projektabwicklung ohne Hinterfragung.

Diese Vorstellung ließ mich nie los. Ich wollte eine Alternative schaffen. Einen Ort, an dem Kostüme und Requisiten nicht einfach verschwinden, sondern ein zweites Leben bekommen. Einen Raum, in dem man sie nicht als „Dinge“ betrachtet, sondern als Träger von Geschichten.
So wurde „The After Scene” geboren.
Die Idee dahinter ist einfach, aber kraftvoll: Filmobjekte bleiben im Umlauf. Sie können geteilt, wiederverwendet und neu geliebt werden – von Filmschaffenden, Kreativen, Sammlern und allen, die die Magie echter Filmobjekte spüren möchten.
Doch TheAfterScene ist mehr als nur ein Shop. Es ist eine Haltung. Mit unserem Green Program entlasten wir Produktionen, machen Objekte sichtbar und geben ihnen neue Bühnen – ob in anderen Filmen, bei Nachwuchstalenten oder im Alltag von Menschen, die sich ein Stück Film nach Hause holen möchten.
Wenn ich ehrlich bin, fühlt sich „The After Scene” wie ein eigenes Filmprojekt an. Wir haben gerade die erste Version veröffentlicht, haben aber im Kopf schon die nächsten Szenen geplant. Es wird nicht bei diesem einen Schritt bleiben. Wir wollen wachsen, Geschichten erzählen, dazulernen und eine Community schaffen, die unsere Leidenschaft teilt. Falls du dich bereits fragst: „Aber wo sind die Requisiten, wenn wir im Kontext auch dafür werben?”, Ganz einfach: Ich möchte eine Vorstellung davon geben, was alles möglich ist. Ob Möbel, Ausstattungsstücke, Kameras oder Licht- und Tontechnik: Wäre es nicht großartig, alles an einem Ort zu haben? Doch ich wollte nicht weitere fünf Jahre an der Idee basteln. Mir ist es wichtig, zu handeln – vor allem jetzt, wo das Feedback zu dem Thema so groß ist. Ich komme aus dem Kostümbereich, alles, was ich gerade tue, ist neu für mich. Doch ich gehe ganz nach dem Motto: Start small, but start.

Wachsen mit der Community ist für mich das A und O, genauso wie im Film: Ohne Team gibt es kein Projekt. Ich nutze euer Feedback, um etwas aufzubauen, das uns allen zugutekommen kann. Am Ende geht es um mehr als nur Kostüme und Requisiten. Es geht um Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Kreativität. Vor allem aber geht es darum, dass Geschichten weitergetragen werden.
Ich bin voller Hoffnung, dass dies erst der Anfang ist. Ein Anfang, den ich nicht alleine gemeistert habe. Auch der Anfang braucht schon ein ganzes Dorf, oder Team, und ich bin sehr dankbar, dass mein Team voller Menschen ist, die an die Idee, genauso glauben wie ich und mir zu Rat und Tat zur Seite stehen. Danke an alle, die mich bis hierhin bereits unterstützt haben und meinen Weg gedanklich oder mit Arbeit begleitet haben. Mein großer Dank gilt bereits Christina, Mario, Dominique, Flo, Gustav, Fabian, Kevin, Jacky, Richard, Martin, Jenny, Liene, Annett, Jasmin, Sophia, Elsa, Dustin, Tom, Alexander, Tina, Laura, Katia, Sabrina, Katharina, Stefan, Isabella, Michel, Katia, Valentina, Tsändi, Stefanie, Sed, Frau Steinhöfel, Felix, Daniela, Anja und jeder der mich im Alltag begleitet.
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